Tim Kauermann, Marienpark Berlin

Das ehemalige Gaswerk Mariendorf neu zum Leben zu erwecken, an der Tradition der Produktionsstätte im Kern festzuhalten und sich gleichzeitig dem Neuen zu öffnen, das ist die Herausforderung, der wir uns 2013 mit Erwerb des Areals gestellt haben. Es gilt einen Raum zu schaffen, in dem man sich wohl fühlt, einen Raum, an dem die berufliche Leidenschaft mancher für andere erlebbar wird, einen Raum für Ideen.

Auch Ideen wie die von 1961. Nach dem Wegzug von der Clayallee und aus dem ehemaligen amerikanischen Sektor über verschiedene Stationen, u.a. dem zentralen Festplatz und dem Hauptbahnhof, ging die Tradition etwas verloren, und so war das Deutsch-Amerikanische Volksfest 2016 sogar ganz ohne Standort.

Der Marienpark Berlin bietet Raum für Ideen, und wir sind froh und stolz, dass Thilo-Harry Wollenschlaeger dieses Herzensprojekt in 2017 bei uns wieder auf die Traditionsschiene brachte. Wir können diesen begonnenen Neuanfang in 2018 weiter unterstützen. Auch der Veranstalter und die Schausteller teilen den Wunsch, an diesem besonderen Ort und dem geschichtsträchtigen Rahmen einen Raum zu schaffen, in dem man sich wohl fühlt, einen Raum, an dem die Leidenschaft für Unterhaltung für viele erlebbar wird und damit einen Raum für Ideen und Freude. So wie der Marienpark wächst, so werden wir in 2018 das Fest größer, höher und noch amerikanischer sehen und freuen uns auf die Fortsetzung der Tradition des Deutsch-Amerikanischen Volksfestes im Marienpark und auf viele glückliche Gesichter.

Tim Kauermann, Marienpark Berlin